Solaranlagen
mit Sonnenkollektoren nutzen die Sonnenenergie für
Heizung
Brauchwassererwärmung
und
thermische
Lüftung.
Im
Zuge ständiger Kostensteigerungen im Energiebereich sind Solaranlagen
ein Schritt zur Kostensenkung.
Die Amortisation einer solchen Anlage war in der Vergangenheit an
eine Mindestmenge Brauchwasser gekoppelt, weil der Energiepreis für
die Bereitung von Brauchwasser sehr niedrig war. Die Konsequenz
war, dass die Investitionen für eine Solaranlage
sowie für die zugehörigen Installationen bei einer Nutzung
von fünf Personen im Brauchwasserbereich erst nach 10 Jahren den
Break Even Point erreichten und sich langsam ein Gewinn einstellte.
Durch die Entwicklung auf dem Energiemarkt verschiebt sich dieses
Verhältnis zusehends. Es sind heute schon Anlagen für Zwei-bis-drei-Personen-Haushalte
interessant bei einer Amortisationszeit von fünf bis sechs Jahren.
Die
Hauptbestandteile einer thermischen Solaranlage sind:
Der
Kollektor
Er wandelt mittels eines Absorbers die Sonnenstrahlung in Wärme
um, die für Heizung, Brauchwassererwärmung oder thermische
Lüftung genutzt werden kann. Die Wärme wird über ein
Vor/Rücklaufrohrsystem in einen Wärmetauscher eines Speichers
transportiert. Dort wird die die Wärme dem Nutzer zur Verfügung
gestellt.
Der
Speicher
Der Brauchwasserpeicher nimmt die Wärme aus dem Solarkreis auf
und hält diese bis zum Verbrauch bereit. Reicht die Bereitung
durch die Solaranlage nicht aus, kann eine konventionelle Heizung
zur Ergänzung hinzugezogen werden.
Der Pufferspeicher ist eine weitere Variante, aus ihm kann gleichermaßen
der Bedarf an Brauchwasser oder auch Versorgung eines Niedertemperatur-Heizsystemes
realisiert werden.